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Bericht über meinen Freiwilligendienst als Rettungssanitäter

 

Dominik Martus in einem Rettungswagen
Foto: Privat.
Morgens zwischen sieben und zehn Uhr auf der Rettungswache des DRK Rhein-Neckar / Heidelberg: Zu jeder vollen Stunde machen sich drei Fahrzeuge mit Teams aus je einem hauptamtlichen Kollegen gemeinsam mit einem Freiwilligendienst-Leistenden auf den Weg, um in der ganzen Region Patienten ins Krankenhaus, zum Arzt oder auch wieder nach Hause zu bringen. Die vom Roten Kreuz in Heidelberg angebotene Art des Krankentransports hat die Besonderheit, dass der Patient ständig durch mindestens einen Rettungssanitäter medizinisch und fachlich betreut wird.

Die Einsatzaufträge kommen von der zuständigen Rettungsleitstelle. Man erfährt über einen digitalen Funkmeldeempfänger sowie über das Navigationssystem im Fahrzeug die wichtigsten Einsatzdaten - Wie heißt der Patient? Wo befindet er sich? Was liegt in etwa vor? - sowie weitere für die Einsatzabwicklung relevante Daten. Bei jedem neuen Arbeitsschritt, etwa wenn der Patient ins Fahrzeug aufgenommen wurde, bestätigt man dies durch das Drücken einer Taste auf dem Funkhörer an die Leitstelle. Diese kann außerdem erkennen, wo sich das Fahrzeug gerade befindet, um immer das am schnellsten verfügbare  Fahrzeug in den nächsten Einsatz zu schicken.

Über den Tag werden verschiedene solcher Einsätze abgearbeitet. Manche Patienten können selbstständig zum Auto laufen, andere sind nicht einmal ansprechbar. Manchmal ist der Zielort direkt in der Nähe, in anderen Fällen sind 300km Fahrt notwendig, um den Patienten dorthin zu bringen. Unterwegs fallen vielfältige Aufgaben an: Ein Kollege steuert das Fahrzeug und ist für den Funkkontakt mit der Leitstelle zuständig. Der andere betreut und überwacht den Patienten, ergreift gegebenenfalls Sofortmaßnahmen und dokumentiert den Transport.

Das Spannende an der Tätigkeit als Freiwilliger im Rettungswesen ist, dass man nie genau einschätzen kann, was als nächstes auf das Team zukommt. Jeder Einsatz ist unterschiedlich, man lernt immer dazu. Ganz wichtig ist, sich dabei nie zu überschätzen, sondern sich in jeder Situation die richtige Unterstützung zu holen. Jeden Tag gewinnt man so an Erfahrung, die man auch außerhalb des Freiwilligendienstes prima gebrauchen kann.

Innerhalb der vergangenen 6 Monate habe ich zum Beispiel einiges lernen können, worauf ich bei ehrenamtlichen Sanitätsdiensten mit meiner Bereitschaft sowie im Studium gut aufbauen kann. Dafür eignet sich der Freiwilligendienst beim Roten Kreuz ideal.

 

Dominik Martus



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